Roka - Draht schnitt ihr den Hals auf
Bestialischer Gestank kam aus der Hütte !
Und in der Hütte saß eine knurrende mittelgroße Hündin. Anfassen? Unmöglich !
Erst als sie frei auf dem Tierheimgelände umherlaufen konnte, näherte sie sich uns vorsichtig. Was wir da sahen hat uns den Atem verschlagen. Der Eiter tropfte aus dem Fell. Rund um den Hals war das Fell in dicken Klumpen vom Eiter verklebt. Es stank grauenhaft nach Verwesung. Die Tierheimmitarbeiter erzählten uns vom grausamen Schickal. Diese Hündin, ihr Name ist Roka (Fuchs) wurde im Welpenalter an die Kette gelegt. Die Halsung bestand aus einem Draht. Dieser Draht ist natürlich nicht mit dem Hund gewachsen und so in den Hund eingewachsen. Der Draht wurde in einer aufwendigen Operation mittlerweile entfernt, aber heilen will die Wunde nicht. Anfassen im Halsbereich kann man die Hündin nicht, und so müsste für jede Behandlung eine kleine Narkose gemacht werden. Aber... dafür gibt es kein Geld. Und so breitete sich die vereiterte Wunde riesig groß aus. Die Tierschützer aus Kaposvar baten uns um Hilfe für Roka.
Wir haben Roka mit nach Szekesfehervar in unsere Obhut genommen. Am gleichen Abend wurde Roka narkotisiert, und der Tierarzt versuchte sich ein Bild von dem Ausmaß der Wunden zu machen. Das Ergebnis war niederschmetternd. Rund um den Hals mehrere große offene Stellen, zahlreiche Stellen mit bereits abgestorbenen Gewebe, Eitertaschen unter fast der gesamten Haut am Hals.
Eine langfristige Behandlung wird nun folgen. Noch kann niemand sagen wie lange es dauern wird bis diese Wunden heilen. Die Behandlung wird sehr viel Geld verschlingen. Narkosen, Antibiotika, Nahtmaterial, Verbandmaterial und, und, und.
Speziell für Roka bitten wir um ihre Hilfe, damit wir das wieder (einigermaßen) gutmachen dürfen, was gewissenlose Menschen ihr angetan haben.
Bitte helfen Sie Roka in ein besseres Leben !
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Update 5.4.08
Roka ist jetzt in Szekesfehervar. In unserer Tierklinik wird die riesiege Wunde 2 x täglich versorgt. Es ist auch sch deulich besser geworden. Aber die Wunde näßt immer weiter. Jetzt sind deutlich die ganzen Ausmaße der Quälerei zu sehen. Der Eiter hat überall unter der Haut Fisteln und "Taschen" gebildet. Eine weiter Operation steht im Raum. Diese wird allerdings in Budapest durchgeführt. Für solch aufwendige Maßnahmen ist unsere Klinik nun doch nicht ausgelegt. Unser Tierarzt Dr. Koller hat bereits mit dem Kollegen in Budapest Kontakt aufgenommen.
Deutlich besser - aber so kann es nicht heilen!
Bitte helfen Sie uns und Roka.
Die Kosten für Roka´s Behandlung sind wider Erwarten sehr hoch. Die täglichen Verbandswechsel, die Antibiotka und Medikamente zur Schmerzlinderung und die nun bevorstehende 2 Operation "fressen" uns auf. Wir müssen doch auch den andern Tieren noch helfen. Geben Sie Roka eine Chance. Spenden Sie ihr ein paar Euros. Es lohnt sich bestimmt!

















