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Orlanda - ein Schicksal aus der Hundefängeranlage

Neues von Orlanda / Nanja

Endlich hat sie alle Operationen (im Bereich der vorderen rechten Schulter) hinter sich gebracht. Die große Wunde wollte nicht recht heilen. Hauttransplantationen wurden nötig. Dank der hervorragenden Pflegestelle ist Nanja jetzt wieder top fit und möchte mit ihren 3 Beinen festen Boden in einer Familie fassen.
Sie ist sehr verschmust und mit Artgenossen verträglich. In der Pflegestelle lebt sie mit anderen Hunden zusammen. Sie geht gerne spazieren und hat trotz dem amputierten Hinterlauf keine Probleme damit.Sie fährt gerne Auto, knuddelt gerne und geht gerne ins Wasser. Ihr neues Zuhause sollte möglichst ebenerdig sein. Nanja kann gerne als Zweithund in eine Familie. Sie kennt die Grundkommanmdos und ist sehr gehorsam. Sie kann auch unangeleint mit spazieren gehen. Ihr Alter dürfte zwischen 3 und 5 Jahren liegen. Natürlich ist sie entwurmt, gechipt und geimpft.
Wir würden uns sehr freuen wenn Sie ihr eine Chance auf ein neues glückliches Leben geben.
Nähere Infos bekommen Sie von der Pflegestelle unter
Tel.: 01777445689 oder 05731-1537286 ab 19.00 Uhr

Was war geschehen?

Orlanda – ein Schicksal aus der Hundefängeranlage Baja

Die linke Hüfte zertrümmert, das Beinchen völlig zerschmettert, Über und über mit dreckigen, vereiterten Wunden übersät. Die furchtbaren Verletzungen stammen, nach Aussage des Hundefängers, von einer sogenannten Todschlagfalle, in die Orlanda versehentlich getreten sein muss. Die unzähligen Fleischwunden sind am ehesten Misshandlungen durch Menschenhand. Hatte der „Jäger“ versucht ihm so das Leben zu nehmen? Wir wissen es nicht. Aber die einzige Gnade die Orlanda zuteil wurde, war das lösen der Schlagfalle. Orlanda hat sich in die Ortschaft geschleppt und der Hundefänger hat ihn folglich in seine Anlage gebracht.
Mehr als 2 Wochen musste der arme Hund hier vor sich hinvegetieren. Niemand fand es nötig der geschunden Kreatur zu helfen, die Wunden zu versorgen, oder ihm wenigstens die furchtbaren Schmerzen zu nehmen. War Orlanda doch genau wie seine 35 Leidensgenossen als „Abfall der Gesellschaft“ hier gestrandet um getötet zu werden.
So fanden wir die ca. 5 jährigenSchäferhundin in der Hundefängeranlage in Baja vor. Orlanda ging es sehr schlecht. Die Knochenverletzungen und die fortschreitende Infektion verhinderten, dass sie rechtzeitig ans Futter kam. So musste sie sich mit den Resten begnügen. Die Kraft schwand immer mehr.
Wir haben die 36 Hunde aus der Hundefängeranlage befreit und in dass Tierheim nach Szekesfehervar gebracht. Dort angekommen wurde Orlanda sofort von unserem Tierarzt untersucht. Die Diagnose war niederschmetternd. In Szekesfehervar konnte man ihr nicht ausreichend helfen. Orlanda wird sterben oder er muss in eine Klinik zu Speziallisten. Also brachten wir sie nach Budapest um sie in einer Fachklink behandeln zu lassen.
Dort kämpfen jetzt die Tierärzte um das Leben von Orlanda. Für das linkes Hinterbein kam leider jede Hilfe zu spät. Die Verletzungen der Hüfte und der anderen Knochen waren zu schwer. Was die Schlagfalle nicht geschafft hatte, musste jetzt leider von den Tierärzten durchgeführt werden. Das Bein wurde amputiert. Hinsichtlich der Fleischwunden sind die Ärzte zuversichtlich. Die Infektionen hat man im Griff. Die Medikamente wirken. Aber die Behandlung ist noch lange nicht abgeschlossen und wird noch viel Geld verschlingen.
Wir möchten Sie liebe Tierfreunde an dieser Stelle im Namen von Orlanda bitten:
Unterstützen Sie Orlanda, geben Sie ihm die Chance auf ein schönes Leben. Sichern Sie mit einer Spende die aufwendige Behandlung.
Orlanda hat es sicher verdient.